Aktuelles

WELTWÄRTS-Zwischenseminar "Quer durch Afrika"

Marcus Wack am 26.04.2017

Eine ganz besondere Herausforderung stand für die Freiwilligen des RAFIKI e.V. sowie des ELIMU e.V. zur Halbzeit ihres Freiwilligendienstes an. Das Zwischenseminar sollte sie unter Leitung von Gilbert Towo und Marcus Wack einmal quer durch Afrika vom Indischen an den Atlantischen Ozean führen. Gestartet im Heimatort Uuwo am Kilimandscharo ging es zunächst per Bus über Bagamoyo nach Daressalam. Von dort weiter per Bahn mit der TaZaRa (Tanzania-Zambia Railway) über 1850 km nach Kapiri Mposhi sowie weitere 300 km per Bus nach Lusaka in Sambia zum ersten Zwischenziel. Hier standen zwei Tage Eintauchen in die Hauptstadt Sambias und das Herausarbeiten von Unterschieden zum "Heimatland" Tansania an. Mit der Zambia Railway wurde die nächste Etappe ins 600 km entfernte Livingstone absolviert. Neben zahlreichen Gesprächen zum Dienst in den Schulen und Jugendprojekten konnte man bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h hervorragend die Landschaft genießen. Ein Highlight der Reise stellte in Livingstone der Besuch des Naturwunders der Victoriafälle dar. Besuche im Eisenbahnmusem, dem Livingstone-Museum sowie des Jüdischen Museums gaben vielfältige Einblicke in Geschichte und Geschichten des südlichen Afrikas. Die folgenden 1500 km per Bus in die Hauptstadt Namibias nach Windhuk waren wahrscheinlich die anstrengendsten und in Teilen auch aufregendsten der Reise. Wiederholt blieb der Bus in den weitestgehend unbewohnten Regionen liegen, ehe er kurz vor Windhuk endgültig den Geist aufgab. Am Ende zog sich die Tour über 30 Stunden, verschaffte aber zahlreiche interessante Kontakte zu Mitreisenden aus dem Kongo, aus Simbabwe, Sambia oder Namibia. Vergleichsweise entspannt erlebte die zwölfköpfige Gruppe die abschließenden 500 km nach Swakopmund. Aufregend war hier eher das Erleben des "deutschen" Afrikas in einer von deutschen Auswanderern bis heute deutlich geprägten Stadt am Atlantik. Mit Erreichen des Strandes am Swakop war dann auch das gemeinsame Ziel erreicht: "Einmal quer durch Afrika - Von Daressalam nach Swakopmund". Außerdem wurden mit Unterstützung der tansanischen Mentorin Upendo Towo, der Mitreisenden Annika Butzke, des Gastvaters Gilbert Towo und des deutschen Mentors Marcus Wack neue Ideen für die verbleibenden fünf Monate in den verschiedenen Einsatzstellen am Kilimandscharo gesammelt. Teilgenommen haben für den RAFIKI e.V. Nell Weiße, Elisabeth Siegel, Laura Brunkert, Jule Schmidt und für den ELIMU e.V. waren Carlotta Schlusen, Tyll Röhrig, Noah Willmann sowie Paul Neumann dabei.

Was bedeutet für euch Kultur?

An unserer Partnerschaftsschule, der Gemeinschaftsschule am Himmelsbarg in Moorrege, wurden im Rahmen von Projekten rund um Tansania von Schülerinnen und Schülern Fragen an einheimische Tansanier*innen verfasst. Hier seht ihr die Antworten und wie unsere Schüler*innen der KIUMAKO ihre Kultur beschreiben.

Freiwilligenarbeit - wer hilft da wem?

Hier seht ihr eine unserer Freiwilligen im Interview, aus dem Schleswig-Holstein Journal vom 17.09.2016.

 

 

Unsere neuen Freiwilligen sind da!

Marcus Wack am 12.09.2016

Laura (Eckernförde), Laura (Kellinghusen), Elisabeth (Frankfurt), Nell (Bönningstedt) und Jule (Sylt) bilden unser neues Freiwilligen-Team an der KIUMAKO Secondary School in Uuwo. Vier von ihnen werden zwölf Monate an der KIUMAKO und in der näheren Umgebung Bildungs- und Jugendarbeit leisten. Alleine die Kellinghusenerin Laura Schneider wird am Kilimandscharo für drei Monate vornehmlich in Sportprojekten aktiv sein. Als Mentor und Coach fungiert Marcus, der auch schon die Vorbereitung und aktuell die Einarbeitung vor Ort durchgeführt hat.

Ab morgen startet ein sechswöchiger Suaheli-Kurs ehe die Freiwilligen dann mit ganzer Kraft in ihre zahlreichen Projekte starten.

Zwischen "Hakuna Matata" und freiwilliger Arbeit am Kilimandscharo

Hier ein kurzer Artikel einer Freiwilligen aus Bönningstedt aus dem Magazin Dorf-Geflüster.

Abschied der Freiwilligen 15/16

 

Ein Jahr in Uuwo/ Tansania ging mit traumhaften Ansichten zu Ende. Zum Abschied der Freiwilligen des Jahres 2015/16 haben sich sowohl der Kilimandscharo als auch Meru noch einmal von ihrer besten Seite gezeigt und den Weg zum Airport toll begleitet. Es bleiben sechs tolle Mädels in Erinnerung, die unter anderem an der KIUMAKO ihre Spuren hinterlassen haben.

Es geht voran

Nancy Towo im Juli 2016

Unser Küchenprojekt läuft in vollen Zügen. Das Gebäude steht und auch die Energiesparöfen sowie Gasherdplatten wurden schon fest installiert.

 

 

Weitere Fortschritte

Nancy Towo am 24. Juli 2016

Die Freiwilligen haben es geschafft Regale in Auftrag zu geben, die die Computer der KIUMAKO ordentlich verstauen können.

Auch weitere Regale für das Büro der Freiwilligen konnten organisiert werden.

Hinzu kommt noch eine Holztafel, die mit einer Karte von Afrika verziert wurde.

 

 

Aufgepasst, fertig, looos...!

Nancy Towo am 24.07.2016

Auch dieses Jahr fand wieder das Einführungsseminar unserer neuen Freiwilligen im Jugendaufbauwerk Steinburg bei BiBeKu in Kellinghusen statt. Zu dem dreitägigen Seminar kamen acht junge Freiwillige, die vorhaben für ein Jahr nach Tansania zu gehen, Marcus Wack, deren Mentor, der auch das Seminar geführt hat und für das Treffen extra angereiste Gäste aus der KIUMAKO secondary school: William Lyimo, Pracseda Towo und Rehema Msella, sowie ein paar ehemalige Freiwillige: Lea Fiedler, Simon Dickmann, Lisa Schreiber, Eike Steinke und Lisa Eike und die beiden Freiwilligen aus Tansania, die ein Jahr in Deutschland verbringen: Mercy Lyimo und Nancy Towo.

Das war eine sehr schöne Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Wir haben tansanisches Essen zubereitet und uns über all die Projekte unterhalten, die auf die Freiwilligen zukommen werden. Mercy Lyimo hat den Freiwilligen einen Suaheli-Schnellkurs gegeben und zum Schluss gab es dann noch ein gemeinsames Selfie zusammen.

WIR WÜNSCHEN EUCH EIN ERFOLGREICHES JAHR!

Lasst die Spiele beginnen

 

Nancy Towo am 23. Juli 2016

Sport macht aktiv, gibt Energie und Motivation, bringt Spaß... Das ist genau das was wir mit unseren Schülern der KIUMAKO vorhaben.

Hier dazu ein paar Fotos der Projekte unserer Freiwilligen die das möglich machen, ein neues Basketball-Feld, sowie eine neue Tischtennisplatte.

 

 

 

RAFIKI-Netzwerktreffen 2016

 

von Nancy Towo im Juli 2016

Zum diesjährigen Netzwerktreffen des RAFIKI e.V. kamen im Jugendaufbauwerk der BiBeKu in Kellinghusen knapp 30 Partner aus verschiedenen Organisationen zusammen. Von der KIUMAKO-Secondary-School aus Uuwo, deren Bau RAFIKI seit mehr als zehn Jahren unterstützt, waren Rehema Msella, Pracseda Towo und William Lyimo angereist.                 

Während Oliver Zantow über den aktuellen Stand des Schulbaus berichtete, gab Marcus Wack Informationen zur Arbeit der deutschen Freiwilligen in Tansania, sowie der tansanischen Freiwilligen in Deutschland. So sind  mit Nancy Towo und Mercy Lymo erstmals zwei Freiwillige im Rahmen des Süd-Nord-Austausches des Weltwärts-Programmes in Kellinghusen tätig.

Rahime Diallo von der Organisation DIASPORA Policy Institute referierte zum Thema Postkolonialismus und führte durch eine angeregte Diskussion. 

Zum Abschluss des Treffens waren alle Gäste zu Pilau, Maandazi, Gemüse und Chapati geladen. BiBeKu-Küchenchef Thomas Jöckel hatte gemeinsam mit Nancy Towo, Mercy Lyimo, Pracseda Towo, Rehema Msella and Waqas Maqbool dieses Tansanische Festessen zubereitet.

 

MAZINGIRA CLUB

von Nancy Towo im Juni 2016

"Wir wollen die Umwelt nicht schützen, sondern wir wollen eine Welt, in der die Umwelt nicht geschützt werden muss!"

Unsere Freiwilligen und die KIUMAKO Schülerinnen arbeiten dafür zusammen im "Mazingira-Club" - dem Umwelt-Club der KIUMAKO Secondary School.

 

Bildung für Nachhaltigkeit

von Nancy Towo am 31.05.2016

Am 30. Mai 2016 hat der Verein RAFIKI e.V. zum zweiten Mal das Zertifikat von NUN(Norddeutsch Und Nachhaltig )in Schleswig-Holstein als Bildungspartner für Nachhaltigkeit erhalten.

Rafiki arbeitet mit tansanischen und deutschen Jugendlichen zusammen. Die deutschen Jugendlichen durchlaufen ein Vorbereitungsseminar bei dem sie für ihre Arbeit in Tansania sensibilisiert werden. Dieses Vorbereitungsseminar dient dazu, die gelernten Inhalte den Schülern in Tansania verständlich erklären zu können.

 

 

 

WAS GEHT!!!?

 

Von Nancy Towo am 30.05.2016

Die Aktion Küchenbau geht weiter. Die Außenwand von dem Küchengebäude und auch einiges drinnen ist fast fertig. Die Waschbecken und  die Arbeitsfläche sind schon installiert.

Unser Freiwilliger Lars Dehmel  hatte die Idee Sitzplätze zu bauen und unter dem Baum aufzustellen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, werden die Schülerinnen und Schüler der KIUMAKO die Möglichkeit haben, draußen zu sitzen.

Update über das Küchengebäude

 

Simon Dickmann am 27.05.2016

Es geht voran!

Der Küchenbau an der Kiumako Secondary School hat in den letzten Monaten schon beträchtliche Fortschritte gemacht und nimmt nun noch einmal an Fahrt auf.

Jetzt folgt der Ausbau der Inneneinrichtung. Der ressourcensparende Herd, mit vier Kochstellen, steht schon und die ersten Arbeitsplatten werden gegossen. Wasserleitungen werden sowohl im Boden, als auch  in den Wänden verlegt. Die Rahmen für die zukünftigen Fenster werden in den Wänden eingefasst.

Erste klare Strukturen sind auf den Bildern erkennbar und man sieht wohin das ehrgeizige Bauprojekt der Schulküche, die auch die Möglichkeit für neue Lehransätze schafft, geht.

Mercy Lyimo und Nancy Towo in Deutschland

von Nancy Towo am 4/5/2016

"Heute gibt es einen Artikel über unsere Freiwilligengeschichte in Deutschland"

KIUMAKO Sportanlagen - Basketball und Tischtennis

Marcus Wack am 03.04.2016

Nach Beendigung seines Studiums zum Ingenieur für Maschinenbau absolviert der Kieler Lars Dehmel zur Zeit einen dreimonatigen Freiwilligendienst für RAFIKI. Als Techniker unterstützt er vor allem den Bau der KIUMAKO Secondary School. Als erstes Projekt hat er sich den Weiterbau der Sportanlagen vorgenommen. U.a. hat der passionierte Basketballer einen professionellen Basketballkorb gebaut und fest installiert.

Außerdem hat gemeinsam mit tansanischen Kollegen eine Tischtennisplatte gebaut. Es handelt sich vermutlich um die erste Platte in der Region. Morgen beginnt an der KIUMAKO die Schule wieder und dann wird sie in der Dining-Hall aufgebaut.

Der Küchenbau geht voran

Marcus Wack am 01.04.2016

Der Küchenbau hat jetzt ein Dach bekommen. Eine Firma aus Arusha ist in der vergangenen Woche mit zwanzig Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen angereist und hat eine Betondecke gegossen. Einen Arbeitstag hat es gebraucht bis die Betondecke, die später auch noch ein zweites Stockwerk tragen kann, fertig war.

Unser aktueller Mann vor Ort, Lars Dehmel hat den Bauvorgang beobachtet und nebenbei einige kleinere Reparaturen durchgeführt. Dazu zählte das Schweißen der Umzäunung im ersten Obergeschoss.

Blick über den Tellerrand

Marcus Wack am 31.03.2016

Carolina Parr aus Itzehoe berichtet aus ihrem ersten Halbjahr als Freiwillige an der KIUMAKO Secondary School in Uuvo.

Norddeutsche Rundschau am 29.03.2016

Zwischenseminar der Weltwärts Freiwilligen nach Sambia

Vom 21. bis zum 30. Januar fand das große Zwischenseminar der RAFIKI Freiwilligen statt.

Unter der Leitung von Marcus Wack und Gilbert Towo ging es von Daressalam quer durch Tansania und Sambia bis nach Livingstone an die Victoria Falls.

Was die Freiwilligen auf dieser Seminarreise alles gelernt und erlebt haben könnt Ihr auf deren Blogs nachlesen.

RAFIKI e.V. auf Facebook

vom 13. Oktober 2015

RAFIKI ist nun auch auf facebook vertreten. Auf unserer Seite sind aktuelle Infos und Entwicklungen nachzuvollziehen.

Wir freuen uns über jedes Gefällt mir und hoffen auf eine gute Interaktion mit allen Interessierten!

Hier geht es zu unserer Seite.

"Hakuna Matata" in Tansania

vom 10. August 2015

Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Störstadt behält Gütesiegel

vom 24. Juli 2014

Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Störstadt darf sich weiterhin Fairtrade Town (FTT) nennen. Anlass zu doppelter Freude hatte Reinhard Rübner (SPD) im Bürgerhaus. Der stellvertretende Bürgermeister eröffnete dort nicht nur die Schau „Süß & Bitter“ der Kampagne „Make Chocolate Fair“. Unter dem Beifall der Gäste teilte er außerdem mit, dass der Stadt das FTT-Siegel behält. Der 2013 zunächst für zwei Jahre vergebene Titel sei nach einer Prüfung durch Fairtrade Deutschland um vier weitere Jahre verlängert worden.

Zum Ausstellungsstart begrüßte Rübner neben den Mitgliedern der lokalen FTT-Steuerungsgruppe auch Pracseda Towo aus der tansanischen Rafiki-Partnergemeinde Mrimbo sowie den Markus Schwarz vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI). Fair gehandelte Produkte habe er bei einem Rundgang in allen großen Geschäften gefunden, so Rübner. „Zucker, Reis, Tee, Kaffee und Bananen mit Siegel haben alle Anbieter im Regal stehen.“ Dies zeige, das der Handel sich des Thema annehme. Auch fair gehandelte Schokolade, deren „süßer Genuss und bittere Wahrheit“ zentrales Thema der Schau ist, sei in vielen Variationen dabei gewesen. Der kleine Ausstellung zeigt unter anderem an fünf Entdeckerstationen den Weg der Kakaobohne zur Schokolade auf. Fairer Handel bedeute vor allem, das die Produzenten einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit bekämen, stellte er heraus.

In die Störstadt gekommen sei die vom Netzwerk Inkota organisierte Ausstellung auf Anregung von Markus Schwarz, „der uns regelmäßig mit Informationen versorgt“, unterstrich Oliver Zantow, Mitglied der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Aufgebaut wurde die Schau mit Video- und Hörstation sowie Anschauungs- und Informationsmaterial mit Hilfe weiterer Mitglieder sowie der BiBeKu und des Stadtmarketings, dankte Zantow allen beteiligen Helfern.

Zum FTT-Status erklärte er: Mit ruhiger aber kontinuierlicher Kraft habe Kellinghusen es als eine der ersten Städte im Land geschafft Fairtrade Town zu werden. Auch vor Ort sei festzustellen: „Fairer Handel ist auf dem Weg aus der exotischen Nische zum Mainstream.“ Es gehe aber nicht nur um die Endverbraucher, die sich mit ihren Einkaufsverhalten für faire Löhne entscheiden, ergänzte Schwarz. Vor allen Dingen die Hersteller müssten ihre Versprechen über fairen Bedingungen für die Produzenten auch einzulösen.